Labor Aktorik, Sensorik und Systemdynamik

Herzlich willkommen!

Das Labor für Aktorik, Sensorik und Systemdynamik gehört zur Fakultät Optik und Mechatronik. Neben den grundlegenden Technologien und Anwendungen von Antrieben und Sensoren in mechatronischen Systemen stehen hier innovative Aktoren aus Formgedächtnislegierungen (engl. Shape Memory Alloys, SMA) im Vordergrund.

Wer gehört zum Laborteam?

Prof. Dr. Arif Kazi (rechts) mit seinem Team.

Der Kern der Arbeitsgruppe SMA besteht aus einem Doktoranden und einer Reihe von Studierenden aus dem Forschungsmaster. Der Forschungsmaster Advanced Systems Design (Systemtechnik) bietet die Möglichkeit, über mehrere Semester hinweg an einem eigenen Forschungsthema im Labor zu arbeiten. Ergänzt wird das Team durch weitere Studierende, die ihre Abschlussarbeiten oder mechatronischen Projekte im Labor absolvieren. Prof. Dr. Arif Kazi ist eng in die einzelnen Projekte involviert. Interessierte Studierende werden aktiv in die laufenden Forschungsaktivitäten eingebunden.

Ansprechpartner

Forschung im Labor

Das Labor für Aktorik, Sensorik und Systemdynamik forscht im Bereich der modellbasierten Entwicklung innovativer Antriebssysteme. Das Kerngebiet unserer Arbeit ist dabei die Entwicklung von Aktoren, die auf Formgedächtnislegierungen (engl. Shape Memory Alloys, SMA)  basieren. Wir befassen uns mit der experimentellen Charakterisierung von Formgedächtnis-Drähten. Aus den Messergebnissen werden Modelle entwickelt, die das komplexe nichtlineare Verhalten der Formgedächtnis-Drähte abbilden. Die Modelle finden Anwendung bei der Entwicklung und Regelung von Formgedächtnis-Aktoren für verschiedene Anwendungen, aber auch bei Analyse des Verhaltens von Aktor-Prototypen.

Lehre im Labor

In der Lehre der Hochschule Aalen steht der Praxisbezug an erster Stelle. Aus diesem Grund werden in unserem Labor die Inhalte der Vorlesungen Sensorik, Antriebstechnik und Mechatronische Systeme durch Laborversuche ergänzt. Zusätzliche Laborversuche können von interessierten Studierenden auf freiwilliger Basis bearbeitet werden. 

Die Laborversuche werden in der Regel in kleinen Teams bearbeitet. Die Versuchsaufbauten wurden meist von Studierenden für Studierende entwickelt. Entsprechend geht es nicht darum, schnöde Messreihen mit hochoptimierten Industrieprodukten aufzunehmen, sondern hier ist Detektivarbeit angesagt: Woher kommt dieser Effekt? Warum sieht jene Kennlinie anders aus, als es die Theorie vorhersagt? Also ganz ähnlich, wie es Ingenieure in ihrer Berufspraxis auch erleben.