Projekte

Im SFZ könnt ihr an euren eigenen Ideen arbeiten, ihr könnt euch aber auch in bereits bestehende Projekte einbringen. Wenn ihr Interesse habt, an einem dieser Projekte mitzuarbeiten, meldet euch per email bei erika.lahnsteiner@hs-aalen.de

Im Rahmen der Coding Challenge 2020, einem zweiwöchigen Online-Hackathon der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg, wurde an der Entwicklung eines Corona-Warn-Chips gearbeitet. Dieser Chip soll einen Zugang zur Corona-Warn-App der Bundesregierung auch ohne Smartphone ermöglichen. Mit einem solchen Chip sollen auch Menschen ohne passendes Smartphone die Chance erhalten, an dem Corona-Warn-Projekt teilzunehmen. Über Bluetooth soll der Corona-Warn-Chip mit Smartphones kommunizieren, und den Benutzer bei Erkennung einer Risiko-Begegnung über eine LED warnen. Damit das Gerät mit der bereits bestehenden Warn-App kompatibel ist, soll auf die bereits existierende Infrastruktur zurückgegriffen werden.

Diese Idee wollen wir weiter verfolgen. Es gibt bereits eine erweiterte Idee, um die Registrierung und Kontaktnachverfolgung in Restaurants einfacher und effektiver zu gestalten.

Mit einer selbstgebauten Schleuder, auch Zwille genannt, auf leere Kartons zu schießen, macht Spaß. Aber eine Schleuder ist viel mehr als ein Kinderspielzeug. Sie kann als Einstieg in Physik und Technik dienen.

Um eine ordentliche Schleuder zu bauen, hilft Mathematik und Technik. Die Auswahl des Materials für das elastische Band, die Kraft, mit der man am Gummi zieht, der Winkel, in dem man den Schleuderkörper abschießt, all das bietet Gelegenheit zum Forschen. Mit dem Abschuss tritt die Ballistik in den Vordergrund: Beschleunigung, Luftwiderstand und Schwerkraft bestimmen die Flugbahn.

Hast du Lust dem Geheimnis der Schleuder auf den Grund zu gehen? Dann komm vorbei und mache mit.

Image 400 suessigkeitenbox auf raedern

Im Rahmen der Coding Challenge von der Initiative Hack To The Future des Kindermedienlandes Baden-Württemberg im August 2020 haben wir ein Projekt gestartet, das wir gerne erweitern wollen. Die erste Idee war eine Süßigkeitenbox auf Rädern, die kommt, wenn man Lust auf Süßigkeiten hat, aber zu faul ist, um die Süßigkeiten zu holen. Die Süßigkeitenbox wurde auf ein Fahrgestell montiert, das einer schwarzen Linie folgen kann. Die Box enthält Süßigkeiten, die man nur erhält, wenn man den „richtigen“ Transponder hat. Damit kann man auch kontrollieren, wer wie oft Süßigkeiten erhält. Diese Box lässt sich in vieler Hinsicht erweitern, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Falls ihr Lust habt euch in diesem Team einzubringen, meldet euch.

Den Begriff Holografie habt ihr vielleicht schon mal gehört. Aber was bedeutet dieser Begriff im Zusammenhang mit Mikroskopie?

Bei herkömmlichen Lichtmikroskopen muss man die zu untersuchenden Proben meist färben. Daher müssen diese Proben oft aufwändig fixiert und präpariert werden und sind daher nicht mehr lebendig. Mit digital-holographischen Mikroskopen lassen sich aber lebende, durchsichtige Objekte untersuchen, und das mit einem sehr einfachen Aufbau – im Extremfall kann man sogar auf die Optik komplett verzichten!

Wir wollen ein kostengünstiges Holografie-Mikroskop nach Anleitung eines Open Source Projektes des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik, das in der Zeitschrift Make (make-magazin.de/x687) veröffentlicht wurde, nachbauen und uns mit dieser spannenden Technik auseinandersetzen. Dieses Projekt bietet vielfältige Forschungsmöglichkeiten, z.B. in der Biologie, Optik, aber auch in der digitalen Bildverarbeitung.