Qualitätsmanagement

Das Leitbild und die strategischen Ziele bilden die Ausgangsbasis für das Qualitätsmanagement an der Hochschule Aalen. Unsere Qualitätsziele beziehen die Anforderungen unserer Statusgruppen (z. B. Studierende, AbsolventInnen, Unternehmen, Ministerien) ein. Die Erfüllung unserer Ziele trägt wesentlich zur guten Positionierung der Hochschule Aalen im Wettbewerb bei. Aus unserer Sicht entsteht Qualität durch das Zusammenwirken aller Bereiche einer Hochschule, indem wir gemeinsam Ziele und Maßnahmen entwickeln und diese umsetzen. Diese Bereiche sind

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Bereiche des Qualitätsmanagements an der Hochschule Aalen

Den Fortschritt erkennen wir an dem Grad, in welchem wir unsere Ziele erreichen und die geplanten Aktivitäten umsetzen können. Die Rückmeldungen unserer Anspruchsgruppen helfen uns, weitere Verbesserungspotenziale zu ermitteln und die Qualität unserer Leistungen kontinuierlich zu steigern.

Das Qualitätsmanagement fördert den kontinuierlichen Austausch aller Hochschulangehörigen zu Qualitätsfragen durch die Realisierung der dafür notwendigen Strukturen und die Bereitstellung von Instrumenten (z. B. Lehrevaluation). Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für Qualitätsthemen weiter zu stärken und eine gemeinsame Qualitätskultur zu entwickeln.

Das Grundverständnis von Qualität der Hochschule Aalen orientiert sich an dem Modell von Donabedian aus dem Dienstleistungsbereich mit den drei Qualitätsdimensionen Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität. Die drei Qualitätsdimensionen beeinflussen sich gegenseitig. Die Strukturen wirken auf die Prozesse und diese bestimmen die Ergebnisqualität. Die Ergebnisse führen wiederum zum Planen von Verbesserungsmaßnahmen hinsichtlich der Prozesse und Strukturen.


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Beispiel: Die IT-Infrastruktur (Strukturqualität) beeinflusst den Einschreibungsprozess (Prozessqualität), dessen reibungsloser Ablauf sich wiederum auf die Zufriedenheit der zugelassenen Bewerber (Ergebnisqualität) auswirkt. Erfolgen Beschwerden seitens der Zugelassenen, resultiert daraus die Planung von Verbesserungsmaßnahmen, die sich auf den Ablauf (Prozessqualität) und / oder auf die IT-Infrastruktur (Strukturqualität) beziehen.

Das Qualitätsmanagement hat somit die Aufgabe, die drei Einflussfaktoren in ihrem Zusammenspiel so zu lenken und kontinuierlich zu verbessern, dass die höchstmögliche Qualität

Das Ausbildungsprofil der Hochschule Aalen sieht folgendermaßen aus:

  • Ein wesentliches Profilelement der Hochschule ist die Vermittlung solider theoretischer Grundlagen.
  • Zur Erhöhung der Lernmotivation wird stets ein enger Bezug der Grundlagen zur praktischen Anwendung hergestellt.
  • Ein möglichst hoher Lernerfolg wird durch eine intensive Betreuung mit seminaristischen Lernformen angestrebt.
  • Durch Projektarbeiten im Team, Exkursionen und gut ausgestattete Labors sollen die Studierenden zum Lernen begeistert werden.
  • Zusätzlich rundet das Kompetenzprofil eines/r AbsolventIn eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung ab, die durch Zusatzangebote wie das Studium Generale (Angebote für Sozialkompetenzen usw.) und die Förderung des internatio­nalen Denkens (englischsprachige Vor­lesungen, Auslandsaufenthalte usw.) erreicht wird.


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QM-Organisation

Lenkungskreis Qualitätsmanagement
Gemäß dem Landeshochschulgesetz hat das Rektorat die Gesamtverantwortung für das Qualitätsmanagement. Es hat einen Lenkungskreis Qualitätsmanagement eingesetzt, der sich aus dem Rektor, der Prorektorin für Lehre und Prozesse, dem Prorektor für Lehre und Qualität sowie der Stabsstelle für Qualitätsmanagement zusammensetzt. Der Lenkungskreis hat die folgenden Aufgaben:

  • Kontinuierliche Weiterentwicklung des Strategischen Managements und Qualitätsmanagementsystems
  • Leitung / Koordination des Verfahrens der Systemakkreditierung

Die Stabsstelle für Qualitätsmanagement und Hochschulentwicklung ist an den Rektor angegliedert.

QM-Stabsstelle

  • Begleitung des Verfahren der Systemakkreditierung
  • Information und Kommunikation neuer Vorgaben der KMK und des Akkreditierungsrats
  • Koordination der internen Akkreditierungsverfahren
  • Verfolgung des Prozesses der Strategieentwicklung und Koordination der Planungsbesprechungen mit den Studiengängen

Zentrales Prüfungsamt
Es berät die Studiengänge hinsichtlich der rechtlichen Aspekte und der KMK-Vorgaben bei der Erstellung oder Änderung von Studienprüfungsordnungen. Sie prüft die Einhaltung der Vorgaben der KMK und des Akkreditierungsrats bei den Studien- und Prüfungsordnungen und Zulassungssatzungen bevor diese durch den Senatsausschuss gesichtet werden.

Führungskreis Dekane
Der Führungskreis besteht aus dem Rektorat, den Dekanen der fünf Fakultäten und der QM-Stabsstelle. Dieser wird vom Rektor geleitet. Der Führungskreis berät über die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements in den Fakultäten und unterstützt die Umsetzung der Anforderungen der Systemakkreditierung.

Erweiterter Führungskreis Dekane / StudiendekanInnen
Der erweiterte Führungskreis besteht aus dem Rektorat, den Dekanen, StudiendekanInnen und der QM-Stabsstelle. Dieser wird vom Rektor geleitet. Der erweiterte Führungskreis berät über die Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements in den Studiengängen und unterstützt die Umsetzung der Anforderungen der Systemakkreditierung.

QM-Verantwortliche in den Fakultäten / Studiengängen
Die Qualitätsmanagement-Verantwortlichen in den Fakultäten / Studiengängen unterstützen die Dekane /
StudiendekanInnen bei der Umsetzung des Ausbaus der Qualitätsmanagementaktivitäten und im Verfahren der Systemakkreditierung.

Beauftragte und zentrale Serviceeinrichtungen
Die Beauftragten für die Bereiche Kompetenzorientierung, Didaktik und Nachhaltigkeit sowie verschiedene Serviceeinrichtungen (z.B. Grundlagenzentrum und die Studienberatung) setzen sich ebenfalls mit konzeptionellen Fragen der Qualitätssicherung auseinander.

Die Hochschule Aalen verfügt im Qualitätsmanagement von Studium und Lehre über ein Monitoring-System, das auf Kennzahlen und einer kontinuierlichen Kommunikation mit den Studiengängen basiert. Die Vernetzung der Hochschulebene mit den Studiengängen und der Qualitätskreislauf in Studium und Lehre sind in der folgenden Grafik dargestellt:

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Die Studiengänge orientieren sich bei der Weiterentwicklung ihrer Ziele an der Hochschulstrategie. Das zentrale Instrument des hochschulweiten Qualitätsmanagements sind die Planungsbesprechungen der Studiengänge mit dem Rektorat, die in einem halbjährlichen Rhythmus stattfinden. In diesen wird die Entwicklung der Studiengänge diskutiert und Maßnahmen zur Weiterentwicklung in Form von Vereinbarungen festgehalten. Ca. ein halbes Jahr später findet die Besprechung der erweiterten Fakultätsleitung mit dem Rektorat bezüglich der Strategie der Fakultät in einen jährlichen Rhythmus statt.

Ein weiteres zentrales Instrument des Qualitätsmanagements sind die internen Akkreditierungs-gespräche unter Einbeziehung von externen Gutachtern. Der Fokus wird dabei auf die Begutachtung der Qualifikationsziele und des Studienkonzeptes aus externer fachlicher Sicht der Wissenschaft und des Beschäftigungssystems gelegt. Zudem werden alle formalen Kriterien der Programmakkreditierung überprüft. Bei positivem Abschluss des Verfahrens wird auf Basis des Abschlussberichtes die Akkreditierung des begutachtenden Studiengangs um fünf Jahre verlängert.