Forschung & Transfer

Forschungseinrichtungen

Das Institut für angewandte Forschung Aalen, kurz IAF, bildet eine zentrale Plattform für die Forschungsaktivitäten der Hochschule Aalen. Es bietet ein geeignetes Umfeld und eine günstige Infrastruktur für die Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben.

Forschungswillige Unternehmen finden ein offenes Ohr und kompetente Vermittlung zu den jeweiligen Forschern.
Professoren können sich hier über die ausgeschriebenen Forschungsprogramme informieren und erhalten Hilfestellung in der Bearbeitung ihrer Neuanträge.
Für Studierende bietet sich die Möglichkeit in Forschungsprojekten im Rahmen einer Studien- oder Diplomarbeit mitzuwirken.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Gerne stellen wir den Kontakt zwischen Ihrem Unternehmen und unseren Forschungseinrichtungen her.

Die Internetseite des IAF finden Sie hier: https://www.hs-aalen.de/de/facilities/67

Die Systemdynamik bietet zahlreiche Methoden zur Analyse, Synthese und Optimierung dynamischer Systeme. Dennoch finden eine große Anzahl der zur Verfügung stehenden Grundlagen nur teilweise Einsatz in den Unternehmen. So kommt es häufig vor, dass effektive Methoden in der Forschung längst anerkannt sind, dennoch aber in der Praxis, aufgrund der meist großen Umsetzungsaufwendungen und Wissensdefizite in den Unternehmen, keine Anwendung finden. Um diese Lücke zu schließen sind anwendungsorientierte Forschungsaufwendungen erforderlich, die Kernbestandteil des IAS sein sollen.

Ziel des Institutes ist es, wissenschaftliche Arbeiten im Themengebiet „angewandte Systemdynamik“ in der Fakultät Wirtschaftswissenschaften unter einem Namen zu vereinen und dabei möglichst viele Synergien zu nutzen. Dabei geht es im Wesentlichen darum, die methodischen Ansätze aus der Grundlagenforschung in die Anwendung zu bringen und diese dadurch der Industrie und Wirtschaft zugänglich zu machen. Es sollen ganz bewusst Gemeinsamkeiten in den methodischen Ansätzen für die Gebiete Technik und Wirtschaft gefunden und ausgetauscht werden

Betriebswirtschaftliche Forschung hat das Ziel, zu verstehen und zu erklären, wie in der Unternehmenspraxis gearbeitet wird. Sie sollte auch Vorschläge und Ratschläge erarbeiten, wie Unternehmen erfolgreicher werden können. Unsere Hochschule ist der angewandten Forschung verpflichtet. Deshalb sehen wir in der empirischen Forschung und im Wissens- und Technologietransfer unsere Schwerpunkte.

Wohl das wichtigste Ziel des Studiums – und eine wichtige Kompetenz in der Praxis - ist nicht das Lernen von Fakten. Es ist, die Studierenden zu befähigen eigene Urteile zu fällen. Wie könnte das besser gelingen, als wenn Dozenten Forschungsfragen erarbeiten und die Studierenden darin einbinden?

Zum einen profitieren die Studierenden von aktuellen Erkenntnissen, zum anderen schärfen sie ihre analytischen Fähigkeiten und ihre Argumentationskraft. Drittens lernen sie Methoden und Verfahren, wie man zu begründbaren Erkenntnissen und Urteilen kommt; so durch Mitwirkung in Transferprojekten als auch der Durchführung von empirischen oder konzeptionellen Abschlussarbeiten in ihrem Bachelor- bzw. Masterstudium. Das Institut IBF ist die zentrale Plattform für die angewandte Forschung in den Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule Aalen:

  • für angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Wirtschaftswissenschaften
  • für Kooperationen innerhalb der Hochschule, mit anderen Hochschulen als auch mit Unternehmen für den Wissenstransfer in die Praxis

Die Ergebnisse unserer Arbeit dokumentieren wir in Fachveröffentlichungen, Vorträgen und Veranstaltungen mit Wissenschaft und Praxis. Sie finden dazu mehr Informationen in den weiteren Seiten unserer Homepage. Gerne diskutiere ich Ergebnisse und Projekte mit Ihnen und freue mich, von Ihnen zu hören.

Mit besten Grüßen
Ihr Prof. Dr. Robert Rieg

Das Institut für Materialforschung (IMFAA) besteht seit 2010 an der Hochschule Aalen und ist dem Studiengang Oberflächen- und Werkstofftechnik angegliedert. Es agiert unter gemeinsamer Leitung der Professoren Gerhard Schneider, Volker Knoblauch und Dagmar Goll, sowie Dr. Alwin Nagel und Dr. Timo Bernthaler. Durch den Zusammenschluss bündeln die Forscher ihrer Forschungsaktivitäten und Kompetenzen unter einem Dach. Dadurch können enorme Synergien in der täglichen Forschungsarbeit, in der optimalen Nutzung der Labore und deren weiteren Ausbau sowie bei der Akquisition von Forschungsvorhaben erreicht werden.


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Die Forschungsschwerpunkte am Institut liegen in der Applikation und Weiterentwicklung der Methoden der Materialographie, auf dem Gebiet funktionaler Verbundwerkstoffe, der Magnete und der Batteriematerialien. Insbesondere beschäftigt sich das IMFAA mit der Materialsynthese und Materialanalytik aktuell von klassischen metallischen und keramischen Werkstoffen sowie hochmodernen Funktionswerkstoffen der Energietechnik und Verbundwerkstoffen. Die Untersuchungen und das Verständnis von Funktionswerkstoffen für ressourcenschonende Mobilität und erneuerbare Energien besitzen hierbei eine besonders wichtige strategische Bedeutung für das IMFAA.

Unter dem Dach des IMFAA sind derzeit rd. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie eine Vielzahl von Studenten/innen tätig.

Das LaserApplikationsZentrum (LAZ) ist dem Studiengang Maschinenbau Produktion und Management angeschlossen. Durch die Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule mit anderen Zentren und Instituten entstehen so enorme Synergien. Es werden gemeinsame Forschungsthemen in den Bereichen der Materialforschung, Oberflächentechnik, FEM-Simulation, Gießereitechnologie, Optische Technologien und Energieeffiziente Produktion bearbeitet. Beispiele sind die Laservorbehandlung von Oberflächen für das Fügen hybrider Werkstoffpaarungen (Kooperationsprojekt mit IMFAA) oder das Erzeugen von hybriden Oberflächen mit topologisch optimierten Eigenschaften (Kooperationsprojekt mit FINO).

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Das Aalener Institut für Unternehmensführung (AAUF) wurde 2017 ins Leben gerufen und verfolgt das übergeordnete Ziel, Corporate Governance mit dem primären Fokus auf Wertorientierung in der Unternehmensführung innerhalb von Forschungs- und Transferprojekten zu etablieren.

Es ist unser Anliegen, das Thema Corporate Governance im Forschungskontext zu verankern und durch ein fortlaufendes Angebot an Aus- und Weiterbildungsprogrammen sowie dem regelmäßigen Dialog auch praxisseitig zu verbreiten.

Dabei steht der Anspruch methodischer Exzellenz im Rahmen der Schließung der existierenden Forschungslücke „Erfolgsfaktoren der wertorientierten Unternehmensführung“ und darüber hinaus für weitere Forschungsprojekte stets im Zentrum unserer Bestrebungen.