Informationen für Mitarbeitende

Auf dieser Seite finden Sie alle relevanten Informationen rund um das Coronavirus für Mitarbeitende.

Vorlesungen werden wieder in Präsenz abgehalten und so sind auch die Beschäftigten dazu angehalten den Großteil Ihrer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (sofern möglich) an der Hochschule zu absolvieren.

Alle Beschäftigten der Hochschule sind weiterhin aufgerufen, Besprechungen, Veranstaltungen und sonstige Termine auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren. Nutzen Sie stattdessen technische Möglichkeiten wie Telefon- oder Videokonferenzen.

Mobiles Arbeiten

Seit dem 01. September ist die neue Dienstvereinbarung zur mobilen Arbeit in Kraft getreten, diese ermöglicht den Mitarbeitenden bis zu 40% bzw. 50% ihrer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit im Home Office zu absolvieren. Sollten Sie diese Möglichkeit nutzen wollen, dann besprechen Sie das bitte mit Ihrer Führungskraft und stellen einen entsprechenden Antrag. Dieser ist im Intranet der Hochschule zu finden.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer:

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld wurde im Jahr 2021 auf 30 Tage pro Elternteil (60 Tage für Alleinerziehende) erhöht. Dies gilt für die in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ein nach § 10 SGB V familienversichertes Kind selbst beaufsichtigen, betreuen oder pflegen müssen und deshalb der Arbeit fernbleiben. Zudem wurde der Anspruch auf Kinderkrankengeld auf Fälle ausgeweitet, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde.

Diese Regelung wurde auf die Jahre 2022 und 2023 verlängert.

In der Zeit, in der ohnehin Schulen oder Betreuungseinrichtungen geschlossen sind (reguläre Schul- oder Kitaferien), besteht der Anspruch nicht.

Der Gesamtanspruch beträgt höchstens 65 Arbeitstage (Alleinerziehende 130 Arbeitstage) im Jahr, dabei sind die Tage des Kinderkrankengeldbezugs bei Erkrankung und bei entfallener Betreuungsmöglichkeiten zusammenzurechnen.

Das Kinderkrankengeld beträgt bis zu 90 Prozent des bisherigen Nettoentgelts und muss bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden. Die Auszahlung des Kinderkrankengelds erfolgt ebenfalls durch die jeweilige Krankenkasse.

Die Krankenkasse kann die Vorlage einer Bescheinigung verlangen. Hinsichtlich der näheren Antrags- und Auszahlungsmodalitäten wenden Sie sich an ihre zuständige gesetzliche Krankenkasse.


Beamtinnen und Beamte:

In sinngemäßer Übertragung für den Beamtenbereich und unter Berücksichtigung, dass das Kinderkrankengeld der gesetzlich Versicherten in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts beträgt, können daher über den Regelungsumfang des § 29 Abs. 2 AzUVO hinaus nach § 29 Abs. 1 Nr. 1 AzUVO zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege eines erkrankten Kindes, welches das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist, für die notwendige Dauer der Abwesenheit im Kalenderjahr 2021 für jedes Kind weitere 18, für alleinerziehende Sorgeberechtigte 36 Sonderurlaubstage unter Belassung der Bezüge (weitere Kinderkranktage) gewährt werden. Diese weiteren Kinderkranktage sollen jedoch nicht mehr als 36 Arbeitstage, bei alleinerziehenden Sorgeberechtigten nicht mehr als 72 Arbeitstage, betragen.

Diese weiteren Kinderkranktage können auch für die Kinderbetreuung bei einer behördlichen Schließung oder bei einem Betretungsverbot einer Betreuungseinrichtung u. ä. in Anspruch genommen werden. In diesem Fall reduziert sich deren Anzahl dementsprechend für die Inanspruchnahme zur Betreuung eines kranken Kindes. Diese Regelung gilt zunächst nur bis 7. April 2023.

Es gibt Sonderregelungen zum Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz aufgrund der Corona Pandemie. Im konkreten Fall wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung der Hochschule.

Personengruppen, die gemäß den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf haben, haben Anspruch darauf, dass Maßnahmen zu ihrem Schutz getroffen werden. Welche Maßnahmen das sind, wird im Einzelfall entsprechend der Fürsorge und des Arbeitsschutzes beurteilt.

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kitas und Schulen

Erholungsurlaub und Arbeitsunfähigkeit

Regelungen zu Erholungsurlaub und Arbeitsunfähigkeit bestehen fort. Bereits genehmigter Erholungsurlaub bleibt von der aktuellen Regelung zum Homeoffice und vom Notbetrieb der Hochschule unberührt.

Dieser Urlaub kann von Seiten der Beschäftigten nicht allein mit der Begründung verlegt oder abgebrochen werden, dass die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und des Urlaubs durch die aktuelle Lage eingeschränkt sind.

Regelungen zu privaten Reisen

Bitte beachten Sie nachfolgende Regelungen, wenn Sie private Reisen planen.

Sollten Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren und eine Absonderungspflicht bestehen, dann informieren Sie bitte die Personalabteilung und arbeiten – sofern möglich - für die Dauer der Absonderung im mobilen Arbeiten. Sollte mobile Arbeit nicht möglich sein, dann wird die Dauer der Absonderung durch Urlaub oder Gleitzeit abgegolten.

Regelungen zu Dienstreisen und Exkursionen

Über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes können Sie hier informieren. Weitere Informationen zu Dienstreisen und Exkursionen finden Sie nachfolgend.

Zusätzlich zu den Hinweisen für Dienstreisen im Intranet sollten Sie folgendes beachten.

Die erforderliche Risikoabschätzung bleibt Ihre autonome Entscheidung. Sie sollten dabei die Notwendigkeit der Reise und das jeweilige Risiko verantwortungsvoll abwägen. Über die Durchführung von Dienstreisen wird unter Berücksichtigung der dienstlichen Belange und unter Beachtung der Fürsorgepflicht der Dienststelle entschieden. Falls notwendig, ist auch ein Widerruf einer Dienstreise möglich.

Ausland:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise

Einreise Deutschland:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

Die Hochschule bittet darum, die jeweils gültigen weltweiten Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland zu befolgen.

Bei der Durchführung von Exkursionen müssen mögliche aktuell gültige Coronaverordnungen und Hygieneregeln beachtet und eingehalten werden.

Ansonsten gelten dieselben Regelungen wie bei Dienstreisen.