Informationen für Mitarbeitende

Aufgrund der verschärften Pandemielage haben Bund und Länder weitere Maßnahmen zum Schutz gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Hochschulen und Universitäten bleiben laut der Verordnung geöffnet, jedoch sollen die Kontakte weiter beschränkt werden.

Aufgrund der aktuellen Lage empfehlen wir, weiterhin Homeoffice zu nutzen. Die Mitarbeitenden bitten wir, sich dazu mit Ihren Vorgesetzten abzustimmen.

Alle Vorgesetzten sind angehalten, die Hygieneregelungen für ihre Abteilung bzw. ihre Bereiche umzusetzen. Beachten Sie hierzu unser Hygienekonzept.

Alle Beschäftigten der Hochschule sind weiterhin aufgerufen, Besprechungen, Veranstaltungen und sonstige Termine auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren. Nutzen Sie stattdessen technische Möglichkeiten wie Telefon- oder Videokonferenzen.

Telearbeit und mobiles Arbeiten im Homeoffice

Nach Beschluss der Hochschulleitung arbeiten alle Beschäftigten, die nicht zwingend für die Funktionsfähigkeit der Hochschule vor Ort gebraucht werden, von zuhause aus (Telearbeit, mobiles Arbeiten). Alle wichtigen Informationen finden Sie hier:

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer:


Der Anspruch auf Kinderkrankengeld wurde im Jahr 2021 auf 30 Tage pro Elternteil (60 Tage für Alleinerziehende) erhöht. Dies gilt für die in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ein nach § 10 SGB V familienversichertes Kind selbst beaufsichtigen, betreuen oder pflegen müssen und deshalb der Arbeit fernbleiben. Zudem wurde der Anspruch auf Kinderkrankengeld auf Fälle ausgeweitet, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde.

Diese Regelung wurde auf das Jahr 2022 verlängert.

In der Zeit, in der ohnehin Schulen oder Betreuungseinrichtungen geschlossen sind (reguläre Schul- oder Kitaferien), besteht der Anspruch nicht.

Der Gesamtanspruch beträgt höchstens 65 Arbeitstage (Alleinerziehende 130 Arbeitstage) im Jahr, dabei sind die Tage des Kinderkrankengeldbezugs bei Erkrankung und bei entfallener Betreuungsmöglichkeiten zusammenzurechnen.

Das Kinderkrankengeld beträgt bis zu 90 Prozent des bisherigen Nettoentgelts und muss bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden. Die Auszahlung des Kinderkrankengelds erfolgt ebenfalls durch die jeweilige Krankenkasse.

Die Krankenkasse kann die Vorlage einer Bescheinigung verlangen. Hinsichtlich der näheren Antrags- und Auszahlungsmodalitäten wenden Sie sich an ihre zuständige gesetzliche Krankenkasse.


Beamtinnen und Beamte:


In sinngemäßer Übertragung für den Beamtenbereich und unter Berücksichtigung, dass das Kinderkrankengeld der gesetzlich Versicherten in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts beträgt, können daher über den Regelungsumfang des § 29 Abs. 2 AzUVO hinaus nach § 29 Abs. 1 Nr. 1 AzUVO zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege eines erkrankten Kindes, welches das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist, für die notwendige Dauer der Abwesenheit im Kalenderjahr 2021 für jedes Kind weitere 18, für alleinerziehende Sorgeberechtigte 36 Sonderurlaubstage unter Belassung der Bezüge (weitere Kinderkranktage) gewährt werden. Diese weiteren Kinderkranktage sollen jedoch nicht mehr als 36 Arbeitstage, bei alleinerziehenden Sorgeberechtigten nicht mehr als 72 Arbeitstage, im Kalenderjahr 2021 betragen.

Diese weiteren Kinderkranktage können auch für die Kinderbetreuung bei einer behördlichen Schließung oder bei einem Betretungsverbot einer Betreuungseinrichtung u. ä. in Anspruch genommen werden. In diesem Fall reduziert sich deren Anzahl dementsprechend für die Inanspruchnahme zur Betreuung eines kranken Kindes.

Es gibt Sonderregelungen zum Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz aufgrund der Corona Pandemie. Im konkreten Fall wenden Sie sich bitte an die Personalabteilung der Hochschule.

Zu den Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, zählen insbesondere Menschen mit relevanten Vorerkrankungen wie

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
  • chronische Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD)
  • chronischen Lebererkrankungen
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen
  • ein geschwächtes Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison).

(siehe Hinweise des Robert Koch-Instituts unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html).

Die genannten Personengruppen sind von einer Präsenzpflicht an der Dienststelle entbunden und kommen ihren Dienstaufgaben von zuhause nach, wenn sich die Aufgaben für eine Tätigkeit im Homeoffice eignen. Entsprechendes gilt für Schwangere.

Sollten sich die Tätigkeiten der/des Beschäftigten nicht und auch nicht teilweise zur Erledigung im Homeoffice eignen, können Beschäftigte mit Ihrer Führungskraft über individuelle Maßnahmen sprechen, wie z.B.:

  • das Arbeiten in Randzeiten,
  • Nutzung eines Einzelbüros (auch durch versetzte Anwesenheitszeiten mit der/dem Büropartner*in),
  • Abbau von Zeitguthaben,
  • Gewährung von Resturlaub/Urlaub.

Gleiches gilt für Personen, die mit einer Person in einem gemeinsamen Haushalt leben, die an einer relevanten Vorerkrankung leidet, für Schwangere oder wenn die im gemeinsamen Haushalt lebende Partnerin schwanger ist.

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kitas und Schulen

Erholungsurlaub und Arbeitsunfähigkeit

Regelungen zu Erholungsurlaub und Arbeitsunfähigkeit bestehen fort. Bereits genehmigter Erholungsurlaub bleibt von der aktuellen Regelung zum Homeoffice und vom Notbetrieb der Hochschule unberührt.

Dieser Urlaub kann von Seiten der Beschäftigten nicht allein mit der Begründung verlegt oder abgebrochen werden, dass die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und des Urlaubs durch die aktuelle Lage eingeschränkt sind.

Regelungen zu privaten Reisen

Bitte beachten Sie nachfolgende Regelungen, wenn Sie private Reisen planen.

Erholungsurlaub und Arbeitsunfähigkeit

Regelungen zu Erholungsurlaub und Arbeitsunfähigkeit bestehen fort. Bereits genehmigter Erholungsurlaub bleibt von der aktuellen Regelung zum Homeoffice und vom Notbetrieb der Hochschule unberührt.

Bereits bewilligter Erholungsurlaub von Beamtinnen und Beamten, sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern kann nicht allein mit der Begründung verlegt oder abgebrochen werden, dass die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und des Urlaubs durch die aktuelle Lage ein-geschränkt sind.


Regelungen zu privaten Reisen

Bitte beachten Sie nachfolgende Regelungen, wenn Sie private Reisen planen.

Für Beamtinnen und Beamte, sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gilt die Coronavirus – Einreiseverordnung des Bundes in der jeweils geltenden Fassung. Sie regelt bundesweit einheitlich die Ein- und Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland und enthält seit dem 01. August eine generelle Nachweispflicht. Dies bedeutet, dass Personen ab 12 Jahren, die in die Bundesrepublik einreisen möchten, ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorweisen müssen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich zuvor in einem Hochrisiko-, Virusvariantengebiet, oder in einem Land für das keine Reisewarnung vorliegt, aufgehalten haben.


Die erforderliche Risikoabschätzung bleibt Ihre autonome Entscheidung. Sie sollten dabei die Notwendigkeit der Reise und das jeweilige Risiko verantwortungsvoll abwägen. Zudem klären Sie vor Antritt der Reise bitte ab, wie die Arbeitsfähigkeit nach Rückkehr sichergestellt werden kann.

Kehren Sie von einer Reise aus dem Ausland zurück gilt es, die folgenden Gebiete zu unterscheiden:

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html)

  • Hochrisikogebiet
  • Virusvariantengebiet

Hochrisikogebiet:

  • Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung.
  • Pflicht zum mitführen eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises
  • Grundsätzlich Quarantänepflicht für 10 Tage, diese kann vorzeitig beendet werden, wenn ein Test-, Impf- oder Genesenennachweis über das Einreiseportal der Bundesrepublik übermittelt wird. Eine Testung kann dabei frühestens 5 Tage nach der Einreise vorgenommen werden.

Virusvariantengebiet:

  • Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung ohne Ausnahme.
  • Negativtest ist bei Einreise mitzuführen. Keine Ausnahmen von der Testpflicht, auch nicht für geimpfte oder genesene Personen.
  • Quarantänepflicht für 14 Tage, diese kann nicht vorzeitig beendet werden.
  • Beförderungsverbot für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug.

Bitte informieren Sie sich selbst über die aktuellen Verordnungen und kontaktieren Sie außerdem die Personalabteilung der Hochschule.

Die Hochschule weist darauf hin, die derzeit gültigen weltweiten Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland zu befolgen.


Seit dem 15. September haben ungeimpfte Beschäftigte in Baden-Württemberg keinen Anspruch mehr auf Lohnfortzahlung, wenn sie sich in Quarantäne befinden. 

Durch Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern, gilt dies ab November 2021 auch bundesweit. Begründet wird diese Entscheidung damit, dass mittlerweile jeder die Möglichkeit hatte ein Impfangebot wahrzunehmen.


Quarantäne infolge von Urlaubsreisen

Sofern Arbeitnehmende bewusst in Länder mit erhöhtem Infektionsrisiko reisen und infolgedessen in Quarantäne müssen, dann besteht auch hier kein Anspruch auf Lohnfortzahlung. Es besteht kein Entschädigungsanspruch, wenn die Quarantäne durch Nichtantritt der Reise hätte vermieden werden können, d. h. wenn keine zwingenden Gründe zum Antreten der Reise vorlagen.

Wird das bereiste Land während der Dauer des Aufenthalts zum Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet erklärt, dann bleibt der Lohnfortzahlungsanspruch bestehen.

Regelungen im Bereich Forschung

Der Forschungsbetrieb an der Hochschule wird grundsätzlich weitergeführt. Das Arbeiten im Homeoffice hat hier jedoch ebenfalls höchste Priorität. Laborarbeiten sollten nur in dringenden Fällen vor Ort erfolgen. Wir haben alle wichtigen Fragen für Sie zusammengefasst:

Der Forschungsbetrieb an der Hochschule wird grundsätzlich weitergeführt. Aber auch hier hat die Arbeit vom Homeoffice oberste Priorität! Machen Sie so viel wie möglich von zuhause aus: Literaturrecherche, Versuchsplanung, Ergebnisauswertung, Verfassen von Berichten oder Publikationen etc. Halten Sie Besprechungen und Abstimmungen via Telefon oder Webkonferenz ab.

Laborarbeiten vor Ort sollten nur in dringenden Fällen erfolgen. Die Dringlichkeit ist individuell zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzen bzw. Betreuerinnen oder Betreuern abzuklären.

  • Hygienehinweise beachten: Hände regelmäßig und gründlich waschen, Nies- und Hustetiketten befolgen und nicht ins Gesicht fassen, Abstand zu anderen wahren.
  • Reduzieren Sie Ihren Aufenthalt auf die Labore, die für die Durchführung der Arbeiten zwingend erforderlich sind.
  • Bei Nutzung gemeinschaftlich genutzter Objekte/Geräte (z.B. Mikroskop, Tastaturen, Maus, etc.): Reinigen Sie vorab und anschließend gründlich Ihre Hände.
  • Zur Auswertung der Ergebnisse und zu deren Diskussion mit anderen nutzen Sie die Möglichkeit der Heimarbeit und besprechen Sie sich via Telefon oder Webkonferenz.
  • Vermeiden Sie soziale Ansammlungen (wie z.B. Kaffeepause in der Mitarbeiterküche) und halten Sie Abstand zu anderen Personen (ca. 2 Meter).
  • Lüften Sie regelmäßig.
  • Die Arbeitssicherheit ist wie bisher zu wahren.

Forschungsarbeiten außerhalb der Hochschule, z.B. Experimente bei Projektpartnern oder Umfragen sind wie die Laborarbeiten an der Hochschule ebenfalls auf Dringlichkeit zu prüfen und auf das Nötigste zu reduzieren. Gleiches gilt für Besuche von Extern, z.B. zur Einweisung von Geräten. Bitte sprechen Sie sich auch hier mit Ihrem Vorgesetzten bzw. Betreuer ab.

Regelungen zu Dienstreisen und Exkursionen

Über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes können Sie hier informieren. Weitere Informationen zu Dienstreisen und Exkursionen finden Sie nachfolgend.

Die aktuell gültigen Regelungen für Dienstreisen bleiben bestehen. D.h. es ist bei allen Dienstreisen vor Reiseantritt weiterhin eine Genehmigung des nächsthöheren Vorgesetzten und des Rektorats einzuholen.

Die erforderliche Risikoabschätzung bleibt Ihre autonome Entscheidung. Sie sollten dabei die Notwendigkeit der Reise und das jeweilige Risiko verantwortungsvoll abwägen. Zudem klären Sie vor Antritt der Reise bitte ab, wie die Arbeitsfähigkeit nach Rückkehr sichergestellt werden kann.

Die Kenntnis über und die Einhaltung der jeweils gültigen Hygieneverordnungen/Corona Regeln während der Reise und am Reiseort liegt in der eigenen Verantwortung. Dies bestätigen Sie bitte mit einem Hinweis beim Dienstreiseantrag.

Bei Auslandsreisen informieren Sie sich tagesaktuell über die Ein- und Ausreisebedingungen.


Ausland:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise

 

Einreise Deutschland:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/coronaeinreisev.html

 

Die Hochschule bittet darum, die jeweils gültigen weltweiten Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland zu befolgen.

Bei der Durchführung von Exkursionen müssen immer die aktuell gültigen Coronaverordnungen und Hygieneregeln beachtet und eingehalten werden.

Ansonsten gelten dieselben Regelungen wie bei Dienstreisen.