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Bereich Additive Fertigung des IMFAA freut sich über zwei neue Förderzusagen des Landes

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Forscher aus dem Bereich Additive Fertigung am IMFAA (v. links): Torsten Kunert, Julian Schurr und Thomas Rieger

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer fördert Zukunftsthemen wie Elektromobilität, erneuerbare Energien und Industrie 4.0 – alles Forschungsschwerpunkte des Instituts für Materialforschung (IMFAA) - um die Innovationsstärke der Hochschulen weiter auszubauen. 

Zu den bewilligten Projekten gehören auch zwei Vorhaben des IMFAA an der Hochschule Aalen:

  • ADMIRAL erforscht in Kooperation mit der Hochschule Pforzheim neue Dauermagnetmaterialien mithilfe additiver Fertigungsverfahren für effiziente Energiewandlermaschinen. Diese spielen für die Elektromobilität, erneuerbare Energien (Windkraft) und Industrie 4.0 eine bedeutende Rolle. Die Evaluierung, in die wirtschaftliche Gesichtspunkte einbezogen werden, verspricht neue Wege in der Produktentwicklung und –gestaltung der Energiewandler.

  • AddLiMet hat das Ziel, Einflussgrößen entlang der Prozesskarte additiver Fertigungsverfahren zu ermitteln und Modellkörper von Werkstoffen der Zerspanungstechnik für erste Funktionstests zu drucken. Hierfür stehen der HS Aalen die Projektpartner Mapal und H.C. Starck zur Seite. Gemeinsam erforschen sie mithilfe eines neuen Lithographie-basierten additiven Fertigungsansatzes, die für die Hochleistungszerspanung relevanten Hartmetalle und Cermets.


Die Projekte werden am IMFAA von Prof. Dr. Gerhard Schneider, Dr. Timo Bernthaler und Prof. Dr. Dagmar Goll geleitet.

Das Land Baden-Württemberg investiert in diese beiden Projekte rund 260.000 Euro. Insgesamt stehen zwei Millionen Euro für insgesamt 15 innovative Projekte an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zur Verfügung. Wissenschaftsministerin Bauer möchte damit an den Hochschulen - auch im Hinblick auf die erfolgreiche Antragstellung in den Förderprogrammen des Bundes und der EU - sowohl die Forschungsqualität in der Spitze stärken, als auch die Forschungskompetenzen in der Breite ausbauen. Für das IMFAA sind die zwei Projekte eine Basis für erste tiefergehende Vorarbeiten zu weiteren Forschungsideen und bieten studentischen Arbeiten exzellente Möglichkeiten.