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Das Internet der Dinge als Ökosystem verstehenDr. Marco Lang – Vice President der Bosch Software Innovations GmbH zu Gast an der Hochschule Aalen

Das Internet der Dinge (IoT) ist komplex. Um in Zukunft Ingenieure und Gestalter zu haben, die diese Strukturen in ihren Ausmaßen und Auswirkungen überblicken zu können, haben die Hochschule Aalen und die Hochschule für Gestaltung die beiden Studiengängen Internet der Dinge ins Leben gerufen. Am 17. Januar 2017 schilderte Dr. Marco Lang, Vice President der Bosch Software Innovation GmbH, Studierenden und Gästen im vollen Foyer des Forum Gold und Silbers wie Bosch das Internet der Dinge gestalten möchte.

Dr. Markus Weinberger, seit diesem Semester Professor im Studiengang Internet der Dinge – Digitale Technologien in der Anwendung, begrüßte die Zuhörer und den Redner des Abends mit einer kurzen Einführung in das Internet der Dinge. Er zeigte die Bedeutung und die Herausforderungen, die an diese neuen Technologien geknüpft sind, auf und erklärte die Ideen hinter dem neuen Studienangebot.

Nicht die Digitalisierung an sich, sondern die Vernetzung der digitalen Produkte ist eines der Zukunftsthemen bei Bosch, betonte Lang dann in seinem Vortrag. Mit den Kunden auch nach dem Kauf des Produktes in Kontakt zu sein und Services über das Produkt anzubieten, mit denen er seinen beruflichen und privaten Alltag erleichtern kann, das ist die neue Aufgabe der Unternehmen in IoT. Als Beispiel führte Lang ein Thermometer für den Einsatz im Spargelanbau an, mit dessen Einsatz der Landwirt auf einem Tablet oder Smartphone die Temperaturen ablesen kann und nicht mehr aufs Feld fahren muss. Für diese Dienste stellt Bosch mittlerweile eigene Server zur Verfügung. Und mit dieser Art von Services wird der zukünftige finanzielle Umsatz generiert und der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens gesichert werden.

Die Strukturen, die aus diesen Entwicklungen entstehen, sind vergleichbar mit einem Ökosystem, in dem Hersteller, Partner und Kunden in einer Symbiose miteinander verbunden sind. Wenn ein Player verschwindet, kann das komplette System beschädigt werden. Deshalb ist es für Unternehmen wichtig, alle Mitglieder in diesen komplexen IoT-Systemen im Auge zu behalten. Und Bosch ist vorne mit dabei, um IT-Lösungen und die entsprechenden Plattformen für diese Konnektivität in den verschiedensten Wirtschafts- und Lebensbereichen zu schaffen.